Hüskens plant Modellregion für autonomes Fahren

Sachsen-Anhalt will den Einsatz autonomer Fahrzeuge im öffentlichen Personennahverkehr schrittweise ausbauen. Das teilte Infrastrukturministerin Lydia Hüskens (FDP) am Montag nach der Unterzeichnung eines entsprechenden Memorandums mit.

Beteiligt sind sechs Landkreise, die Städte Halle und Magdeburg, die Otto-von-Guericke-Universität sowie die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH. Ziel ist es, autonome Angebote zunächst als Zubringer und zur Feinerschließung ländlicher Räume einzusetzen.

Erste Pilotprojekte sollen zwischen 2028 und 2030 starten.

Von 2031 bis 2033 ist ein größeres Vorhaben geplant, bei dem in einem Landkreis Teile des klassischen Linienverkehrs schrittweise durch autonome Angebote ergänzt oder ersetzt werden sollen.

Ab 2033 soll nach den bisherigen Planungen ein landesweiter Ausbau beginnen. Das Vorhaben orientiert sich auch an der Strategie des Bundes, autonome Mobilitätsangebote stärker in den Regelbetrieb des ÖPNV zu integrieren.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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