Die Arbeitslosigkeit in Sachsen ist im August auf 157.127 gestiegen. Das teilte die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit (BA) mit.
Das sind rund 2.000 mehr als im Juli, die Arbeitslosenquote stieg auf 7,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 5.894 Menschen mehr arbeitslos gemeldet.
Der Anstieg betraf alle 13 Landkreise und kreisfreien Städte.
Am stärksten fiel er in Nordsachsen, im Vogtlandkreis, im Landkreis Zwickau und in Chemnitz aus, am schwächsten in den Landkreisen Leipzig, Görlitz und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die niedrigste Arbeitslosenquote verzeichnete der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 5,6 Prozent, die höchste die Stadt Chemnitz mit 10,4 Prozent.
Besonders betroffen waren laut BA junge Menschen unter 25 Jahren; hier stieg die Zahl im Vormonatsvergleich um 1.062 auf 18.993.
Zugleich meldeten die Arbeitsagenturen und Jobcenter 32.248 freie Stellen, 1.784 mehr als vor einem Jahr. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag nach Hochrechnungen im Juni bei 1,61 Millionen und damit um 17.700 unter dem Vorjahreswert.
Die Regionaldirektion verwies darauf, dass in der aktuell schwierigen Wirtschaftslage verstärkt in Qualifizierung investiert werde.
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