Trumps Umbenennung des Ontariosees: Bundesregierung sieht keine Auswirkungen

Die Umbenennung das Ontariosees durch US-Präsident Donald Trump hat für die Bundesregierung nach eigenen Angaben keine Bedeutung. Es handele sich um eine „amerikanische Entscheidung“, die „erstmal keine weiteren Auswirkungen auf andere Länder“ habe, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Freitag auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.

„In den USA wird Fußball Soccer genannt, deswegen wird es nicht in anderen Ländern auch Soccer genannt“, sagte der Sprecher. Groll durch den US-Präsidenten befürchtet die Bundesregierung demnach ausdrücklich nicht. Es handele sich lediglich um die Bezeichnung von Wasserwegen, betonte der Sprecher, die werde keinen Anlass für Streit bieten.

US-Präsident Donald Trump hatte im Zuge des laufenden Handelsstreits mit Kanada den Grenzsee (Englisch: „Lake Ontario“) per Exekutivorder in „Lake America“ umbenannt. Kanada wies die Umbenennung zurück.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Bruttosparquote in Deutschland weiter überdurchschnittlich hoch

    Private Haushalte in Deutschland sparen anteilig mehr als in vielen anderen Industriestaaten. Mit 18,9 Prozent lag die Bruttosparquote im Jahr 2025 deutlich über dem Durchschnitt in der Europäischen Union von…

    Israel Parlamentswahl gestartet: Enges Rennen zwischen Netanjahu und Eizenkot

    In Israel hat am Dienstagmorgen die mit Spannung erwartete Parlamentswahl begonnen. Mehr als 12.000 Wahllokale öffneten am Morgen ihre Türen für die insgesamt rund 7,3 Millionen Wahlberechtigten.Laut den jüngsten Umfragen…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert