Sturzflut Nepal China: 919 Tote und 4.793 Vermisste nach Flutkatastrophe

Nach der tödlichen Sturzflut in der Grenzregion zwischen Nepal und China ist die Zahl der Toten und Vermissten weiter gestiegen.

Die Zahl der bestätigten Todesfälle betrage mittlerweile 903, teilte die nepalesische Katastrophenschutzbehörde am Montag mit. Zuvor waren 788 Tote gemeldet worden. In China lag die Zahl der Todesopfer bis Sonntag bei 16.

Die Zahl der Vermissten in Nepal stieg auf 4.247, darunter 592 ausländische Staatsangehörige. Dies stellt einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Sonntag dar, als noch knapp über 2.500 Personen als vermisst gemeldet wurden. Auf chinesischer Seite wurden am Sonntag 546 Vermisste gemeldet.

Insgesamt sind auf beiden Seiten der Grenze 919 Menschen ums Leben gekommen und 4.793 werden vermisst. Rettungskräfte in Nepal konnten bisher über 10.000 Menschen in Sicherheit bringen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Klimainvestitionen: Unternehmen erhöhen Anteil bis 2027 nur minimal

    Unternehmen in Deutschland haben im Jahr 2025 durchschnittlich 9,3 Prozent ihrer Investitionen für Klimaschutzmaßnahmen im eigenen Betrieb ausgegeben. Für 2026 planen sie einen Anteil von 10,6 Prozent, für 2027 von…

    US-Militär greift iranische Stellungen auf Insel Larak in der Straße von Hormus an

    Das US-Militär hat offenbar iranische Stellungen auf der Insel Larak in der Straße von Hormus angegriffen. Ein US-Beamter bestätigte am Sonntagabend laut US-Medien, dass es sich um die erste Militäraktion…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert