Ukraine-Krieg: Bundesregierung erwägt Weitergabe von Targeting-Daten durch BND

Die Bundesregierung will die Ukraine im Krieg gegen Russland mit mehr Geheimdiensterkenntnissen als bisher unterstützen.

Im Kanzleramt wird erwogen, dass der Bundesnachrichtendienst der Ukraine Targeting-Daten für Angriffe gegen Russland liefert, berichtet der „Spiegel“. So nennen die Militärs exakte Zielkoordinaten für spätere Raketen- oder Drohnenattacken. Bisher fließen solche Informationen nur mit einer zeitlichen Verzögerung.

Die Maßnahme gehört zu einem Paket an Strafmaßnahmen gegen Russland, das nach dem versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle zwischen den beteiligten Ministerien abgestimmt wurde. Die Bundesregierung hatte am Dienstag Russland für die Attacke verantwortlich gemacht. In den öffentlichen Erklärungen hieß es, als Reaktion solle die Zusammenarbeit der Geheimdienste intensiviert werden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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