US-Börsen legen deutlich zu – Hoffnung auf stabile Zinsen beflügelt Dow, S&P 500 und Nasdaq

Die US-Börsen haben am Donnerstag unisono zugelegt. Zu Handelsende in New York war der Dow bei 53.686 Punkten und damit satte 1,2 Prozent höher als am Vortag. Der breiter gefasste S&P 500 schloss mit 7.748 Punkten 1,1 Prozent stärker und an der Technologiebörse Nasdaq legten die 100 wichtigsten Werte im Schnitt um 1,2 Prozent auf einen Indexstand von 29.482 Punkten zu.

Unter Anlegern steigt die Hoffnung, dass die Zinsen womöglich doch nicht so schnell steigen, wie es zwischenzeitlich befürchten wurde. Der Gouverneur der US-Notenbank Christopher Waller hatte zuvor seine Bereitschaft signalisiert, die Zinsen unverändert zu lassen, sofern sich der Preisdruck weiter abschwächt. Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, Investoren feierten die Äußerung aber dennoch und waren auch bereit, etwas mehr für Aktien zu bezahlen.

Besonderes Augenmerk liegt in der Inflationsfrage weiter auf den Energiekosten und insbesondere dem Ölpreis. Der stieg zwar am Donnerstag, aber nur ganz leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Abend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 95,85 US-Dollar, das waren 22 Cent oder 0,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1627 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8601 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.473 US-Dollar gezahlt (+2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 123,68 Euro pro Gramm.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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