Falsche Polizeibeamte erbeuten 47.000 Euro von zwei Seniorinnen im Landkreis Börde

Erneut haben falsche Polizeibeamte im Landkreis Börde zwei Seniorinnen um hohe Bargeldbeträge betrogen. Wie das Polizeirevier Börde mitteilte, forderte ein Anrufer bei einer 87-jährigen Frau aus Haldensleben 17.000 Euro, um eine angebliche Haft ihres Enkels abzuwenden.

Die Frau übergab das Geld nach dem Telefonat an zwei unbekannte Männer, die an ihrer Wohnanschrift erschienen waren.

In einem weiteren Fall rief eine angebliche Polizeibeamtin bei einer 79-jährigen Frau aus Oschersleben an. Sie behauptete, deren Tochter habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Kleinkind verletzt worden sei.

Für die Abwendung der Haft forderte die Anruferin 20.000 Euro. Nachdem ein vermeintlicher Polizeibeamter das Geld abgeholt hatte, verlangte die Betrügerin weitere 10.000 Euro.

Auch diesen Betrag übergab die Seniorin. Als ihre Tochter kurz darauf bei ihr erschien, flog der Schwindel auf.

Das Polizeirevier Börde wies in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass weder Polizei noch Staatsanwaltschaft am Telefon Geld fordern, um angebliche Haftstrafen von Angehörigen abzuwenden.

Betroffene sollten das Telefongespräch beenden und umgehend den Angehörigen unter der ihnen bekannten Telefonnummer anrufen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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