In Sachsen-Anhalt haben 2025 insgesamt 77,0 Prozent der Eltern aktiv am Erwerbsleben teilgenommen. Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt am Montag mitteilte, waren 357.000 Mütter und Väter erwerbstätig, von denen 351.000 aktiv arbeiteten.
Der Anteil lag bei den Müttern bei 71,6 Prozent und bei den Vätern bei 83,9 Prozent.
Unter den aktiv erwerbstätigen Eltern übten 73,5 Prozent eine Vollzeittätigkeit aus. Bei den Vätern waren es 92,7 Prozent, bei den Müttern 56,0 Prozent.
Im Vergleich zu 2021 gab es nur geringe Veränderungen: Damals waren 75,1 Prozent der Eltern vollzeiterwerbstätig, darunter 57,3 Prozent der Mütter und 94,2 Prozent der Väter. Der Anteil der Mütter an den aktiv erwerbstätigen Eltern lag mit 52,2 Prozent etwas höher als der Anteil der Väter mit 47,8 Prozent; unter allen Erwerbstätigen betrug der Frauenanteil 47,6 Prozent.
Von den 69.000 alleinerziehenden Müttern waren 43.000 oder 62,2 Prozent aktiv erwerbstätig.
Bei den 15.000 alleinerziehenden Vätern traf das auf 11.000 zu, was einem Anteil von 72,5 Prozent entsprach. Ihr Anteil an den rund 84.000 Alleinerziehenden lag bei 17,5 Prozent, während alleinerziehende Mütter 82,5 Prozent stellten.
2021 hatte es rund 80.000 Alleinerziehende gegeben; unter den 66.000 alleinerziehenden Müttern waren 42.000 oder 63,9 Prozent aktiv erwerbstätig. Bei den alleinerziehenden Vätern stieg die Quote der realisierten Erwerbstätigkeit von 65,7 Prozent im Jahr 2021 um 6,8 Prozentpunkte.
Rund 73.000 minderjährige Kinder lebten bei 52.000 alleinerziehenden Elternteilen, von denen 44.000 oder 85,0 Prozent alleinerziehende Frauen waren.
In Paarhaushalten mit einem jüngsten Kind unter 18 Jahren arbeiteten 75,6 Prozent der aktiv Erwerbstätigen in Vollzeit, unter Alleinerziehenden lag die Quote bei 59,7 Prozent. Von den Vätern in Paarhaushalten gingen 93,2 Prozent einer Vollzeittätigkeit nach, unter den Müttern in Paarhaushalten waren es 55,2 Prozent.
Alleinerziehende Mütter waren zu 53,9 Prozent vollzeitbeschäftigt; 46,1 Prozent arbeiteten Teilzeit. Mehr als die Hälfte von ihnen nannte die Kinderbetreuung als Hauptgrund, bei den Müttern in Paarhaushalten waren es 36,3 Prozent.
Dort gaben 24,7 Prozent an, Teilzeit arbeiten zu wollen.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

