GBA: Mutmaßlicher IS-Anhänger wegen Anschlagsplan festgenommen

Die Bundesanwaltschaft hat am Donnerstag einen irakischen Staatsangehörigen im Landkreis Barnim (Brandenburg) durch Beamte des Bundeskriminalamts und der Bundespolizei festnehmen lassen. Der Beschuldigte sei der versuchten Gründung einer terroristischen Vereinigung dringend verdächtig, teilte der Generalbundesanwalt mit. In diesem Zusammenhang werden dem Verdächtigten auch die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen.

Im Haftbefehl heißt es, der irakische Staatsangehörige teile die radikal-islamistische Ideologie der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“ (IS). Im Frühjahr 2025 soll er geplant haben, mit weiteren Personen Anschläge in Deutschland gegen aus seiner Sicht Ungläubige zu begehen. Zu diesem Zweck soll er sich bereits eine Schusswaffe beschafft und eine Kirche in Bremen ausgekundschaftet haben. Diese sollte nach seiner Vorstellung das erste Anschlagsziel der Gruppe sein, hieß es weiter. Der Verdächtige soll für seine Pläne eine noch unbekannte Person gewonnen haben. Das Anwerben weiterer Personen sei gescheitert.

Der Beschuldigte wurde am Donnerstag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der ihm den Haftbefehl eröffnete und den Vollzug der Untersuchungshaft anordnete.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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