Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) wehrt sich gegen Zweifel an der Unterstützung der CDU-Regierungschefs für Kanzler Friedrich Merz (CDU). Die klaren Aussagen und Bekenntnisse in der Erklärung stünden für sich, sagte Schnieder der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitagausgaben) mit Blick auf das Unterstützungsschreiben für Merz.
Es sei eine Unzeit für Personaldebatten, es gehe darum, dieses Land stabil zu führen – das müsse jetzt jeder auch merken. Deswegen habe es diese Initiative gegeben und deswegen hätten die Ministerpräsidenten CDU-geführter Bundesländer sie auch alle gemeinsam unterschrieben.
Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet unter Berufung auf mehrere Quellen, dass es für diesen Brief keine Aufforderung aus dem Kanzleramt gab. Vielmehr waren die anhaltenden Spekulationen und Aussagen innerhalb der CDU vom vergangenen Wochenende der Auslöser. Den Kanzler erreichte der fertige Brief erst wenige Stunden, bevor er veröffentlicht wurde.
Das Kanzleramt sei auch in keiner Weise in die Textarbeit eingebunden gewesen, hieß es. Zudem wurde erklärt, wenn es nun eine so große Rolle bei der Textexegese spiele, dass der Name „Friedrich Merz“ nicht explizit genannt wurde, sondern nur geschrieben wurde, dass man gemeinsam an der Seite des Bundeskanzlers stehe, dann hätte man den Namen auch hereinschreiben können.
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