Union lehnt Sondersitzung zur Richterwahl trotz gescheiterter Wahl weiter ab

Nach der gescheiterten Richterwahl lehnt die Union eine Sondersitzung des Bundestages zur Wahl der neuen Verfassungsrichter weiter ab.

„Es besteht keine Dringlichkeit für eine Sondersitzung des Bundestages“, bestätigten Fraktionskreise der „Rheinischen Post“ (Dienstag). Eine Sondersitzung in der Sommerpause waren von SPD und Opposition ins Gespräch gebracht worden.

SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese forderte die Union zugleich erneut auf, die SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf anzuhören. Wiese sagte der „Rheinischen Post“: „Da sich die von der Union ins Feld geführten Plagiatsvorwürfe als haltlos erwiesen haben, erwarte ich, dass die Union das Gespräch mit Frau Professorin Brosius-Gersdorf sehr zeitnah sucht. Die konstruierten Diffamierungen in der von rechten Nachrichtenportalen begonnenen Kampagne werden sich dann in Luft auflösen.“

Dazu hieß es aus der Union: „Den Vorschlag für ein Gespräch mit Frau Brosius-Gersdorf nehmen wir zur Kenntnis.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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