Das Bruttoinlandsprodukt in Sachsen-Anhalt ist im ersten Halbjahr preisbereinigt um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Das teilte das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt am Donnerstag in Halle mit.
Damit ist erstmals seit 2022 wieder ein positives Ergebnis in einer Halbjahresrechnung ausgewiesen worden.
In Deutschland betrug das preisbereinigte Wachstum im gleichen Zeitraum 0,9 Prozent, in Ostdeutschland ohne Berlin 0,3 Prozent. Nominal, also unter Einbeziehung der Preisentwicklung, nahm das Bruttoinlandsprodukt in Sachsen-Anhalt um 2,9 Prozent zu.
Für Deutschland lag der nominale Zuwachs bei 3,7 Prozent, für Ostdeutschland ohne Berlin bei 2,6 Prozent. Die preisbereinigten Veränderungsraten der Bundesländer reichten von minus 0,8 Prozent in Thüringen bis plus 1,8 Prozent in Hessen.
Leichte Wachstumsimpulse kamen aus dem Verarbeitenden Gewerbe und dem Kfz-Handel, wo sich die Umsätze preisbereinigt positiv entwickelten.
Rückgänge gab es im Baugewerbe, im Einzelhandel, bei den Unternehmensdienstleistungen und im Gastgewerbe. Der Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder hat mit der Halbjahresrechnung erste vorläufige Ergebnisse der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung auf Länderebene vorgelegt.
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