Die Industriebetriebe in Sachsen-Anhalt haben 2025 insgesamt 9.680 Millionen Kilowattstunden Strom verbraucht. Das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt teilte am Montag mit, dass der Verbrauch gegenüber 2024 um 0,6 Prozent gesunken ist.
Strom war mit einem Anteil von 15,0 Prozent am gesamten Energieverbrauch der Industrie der zweitwichtigste Energieträger hinter Erdgas, auf das 39,4 Prozent entfielen.
Von den 1.336 befragten Betrieben erzeugten 317 Strom in Höhe von 3.366 Millionen Kilowattstunden. Damit stammten 30,1 Prozent des zur Verfügung stehenden Stroms von 11.183 Millionen Kilowattstunden aus eigener Erzeugung.
67,0 Prozent des selbst erzeugten Stroms, nämlich 2.253 Millionen Kilowattstunden, wurden aus fossilen und sonstigen Energieträgern wie Kohle, Ölen, Gasen und Industrieabfall produziert. Auf erneuerbare Energieträger entfielen 1.112 Millionen Kilowattstunden oder 33,0 Prozent.
Die Stromabgabe betrug 1.503 Millionen Kilowattstunden; davon gingen 1.080 Millionen Kilowattstunden an Energieversorgungsunternehmen und 423 Millionen Kilowattstunden an das Verarbeitende Gewerbe, Haushaltskunden und sonstige Letztverbraucher.
Rund 107.000 abhängig Beschäftigte ohne Auszubildende in Sachsen-Anhalt haben 2025 zumindest zeitweise im Homeoffice gearbeitet. Das entspricht 12,3 Prozent der 868.000 abhängig Beschäftigten.
Frauen nutzten die Möglichkeit mit 60.000 Personen und 14,2 Prozent häufiger als Männer mit 47.000 Personen und 10,6 Prozent. Im Vergleich zu 2021 ist der Anteil um 1,8 Prozentpunkte gestiegen: Damals hatten rund 93.000 Beschäftigte oder 10,5 Prozent angegeben, innerhalb der letzten vier Wochen zu Hause gearbeitet zu haben.
2024 lag der Anteil mit 10,7 Prozent und 96.000 Beschäftigten auf ähnlichem Niveau. Im Zehnjahresvergleich ist der Anteil von 4,4 Prozent im Jahr 2015 auf 12,3 Prozent gestiegen.
2021 hatten 68,2 Prozent der Beschäftigten mit Homeoffice an mindestens der Hälfte der Arbeitstage von zu Hause aus gearbeitet. 2025 gaben 53,2 Prozent an, an weniger als der Hälfte der Arbeitstage im Homeoffice zu sein; das war 1,7-mal mehr als 2021.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

