US-Börsen nach US-Zwischenwahlen stark: Dow plus 3 Prozent, Gold steigt deutlich

Die US-Börsen haben am Mittwoch kräftig zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 53.356 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 3,0 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.689 Punkten 1,6 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 28.437 Punkten 0,9 Prozent im Plus.

Traditionell feiern die US-Börsen kurzfristig Wahlerfolge von Republikanern, weil sie sich eine Entlastung der Wirtschaft, etwa durch Steuersenkungen erhoffen. Doch nach den US-Zwischenwahlen am Dienstag war die Reaktion auf die Niederlage der Republikaner und die neuen Mehrheiten der Demokraten in beiden Parlamentskammern äußerst positiv. Angesichts von Trumps Handelskonflikten und der wirtschaftlichen Auswirkungen seines Krieges gegen den Iran hoffen die Märkte nun, dass das die Demokraten im System von Checks and Balances ein Gegengewicht bilden.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend stärker: Ein Euro kostete 1,1229 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8906 Euro zu haben.

Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Abend wurden für eine Feinunze 4.064 US-Dollar gezahlt (+3,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 116,37 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 95,11 US-Dollar, das waren 8,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Linken-Politikerin Moubarak nennt Verbotsdrohungen gegen Jugendproteste unverhältnismäßig und ruft zu Schulstreik auf

    Angesichts von Verbotsdrohungen des hessischen Innenministers gegen künftige Jugendproteste verteidigt die jugendpolitische Sprecherin im Bundesvorstand der Linkspartei, Maria Lara Moubarak, den Protest der Demonstranten. „Wo kämen wir hin, wenn Innenminister…

    Vor Bundestagsabstimmung: Justizministerin Hubig fordert längere Gefängnisstrafen bei K.-o.-Tropfen-Einsatz

    Vor der Bundestagsabstimmung an diesem Freitag wirbt Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) für die Verschärfung der Strafen für den Einsatz von K.-o.-Tropfen bei Sexualverbrechen. Das Gesetz gebe ein klares Signal an…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert