SPD kritisiert sächsische Regelung zu Genderzeichen in Schulen

Die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag hat am Mittwoch die neue Verwaltungsvorschrift zur Rechtschreibung in Schulen kritisiert. Ab dem 1. August sollen Genderzeichen wie Sternchen oder Doppelpunkte in Unterricht und offiziellen Schreiben nicht mehr verwendet werden.

Abweichungen gelten als Fehler und fließen in die Bewertung ein.

Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Gerald Eisenblätter, erklärte, Sprache entwickle sich ständig weiter. Zwar solle niemand zum Gendern gezwungen werden, aber es sei auch kein Fehler.

Statt sich auf das Thema zu konzentrieren, sollte sich der Kultusminister lieber mit dem Lehrermangel und der Bildungsfinanzierung befassen.

Die SPD-Fraktion sehe in der neuen Regelung einen übertriebenen Kampf gegen geschlechtergerechte Sprache. Die Partei fordere eine stärkere Fokussierung auf die eigentlichen Probleme im Bildungsbereich, wie den Personalmangel und die Ausstattung der Schulen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Neun Verletzte bei Brand mit Verpuffung in Dresden-Löbtau

    Bei einem Brand mit Verpuffung auf der Bramschstraße in Dresden-Löbtau sind am Sonntag neun Menschen verletzt worden. Wie die Feuerwehr Dresden am Sonntagnachmittag mitteilte, erlitten vier von ihnen schwere Brandverletzungen.…

    Unterstützung für Ilse Aigner als nächste Bundespräsidentin wächst: Kretschmer und Bovenschulte sprechen sich für CSU-Politikerin aus

    Die Regierungschefs von Bremen und Sachsen haben sich hinter eine mögliche Kandidatur von Ilse Aigner (CSU) als Bundespräsidentin gestellt. „Für mich ist das eine ganz herausragende Persönlichkeit“, sagte Sachsens Ministerpräsident…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert