Kommunales Energiemanagement in Sachsen erhält Förderung

Der Freistaat Sachsen unterstützt Kommunen beim Einstieg in ein systematisches Energiemanagement. Dies teilte Wirtschaftsminister Dirk Panter mit.

Die steigenden Energiepreise und die Anforderungen an einen ressourcenschonenden Betrieb stellen viele Kommunen vor Herausforderungen. Ein effektives Energiemanagement kann dazu beitragen, die kommunalen Haushalte langfristig zu entlasten und Investitionsentscheidungen zu verbessern.

Im Rahmen der EFRE-Förderrichtlinie Energie und Klima 2023 erhalten Kommunen, die bisher keine systematischen Maßnahmen ergriffen haben, Unterstützung durch zertifizierte Energiecoaches.

Diese Coaches helfen dabei, die aktuelle Situation zu erfassen und Optimierungspotenziale zu identifizieren. Der Fokus liegt auf nicht- und geringinvestiven Maßnahmen, die schnell umgesetzt werden können.

Bereits über 100 sächsische Kommunen haben in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Energieagentur SAENA Projekte zur Einführung eines kommunalen Energiemanagements umgesetzt.

Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass die teilnehmenden Kommunen ihren Strom-, Wärme- und Wasserverbrauch sowie die Betriebskosten und CO₂-Emissionen um 10 bis 30 Prozent senken konnten. Die Förderung erfolgt aus Mitteln der EU und durch eine Co-Finanzierung des Freistaates Sachsen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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