Volker Beck kritisiert Greta Thunbergs Gaza-Aktion als lächerliche Selbstinszenierung

Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Volker Beck, übt scharfe Kritik an der Aktivistin Greta Thunberg und ihrer Aktion, mit einem Segelschiff Hilfsgüter in den Gazastreifen zu bringen. „Diese Selbstheroisierungsinszenierung ist von trauriger Lächerlichkeit“, sagte Beck der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe).

Die humanitäre Lage in Gaza sei „herzzerreißend“, so der DIG-Präsident weiter. „Und es muss alles getan werden, dass die Menschen ausreichend Lebensmittel, Wasser und Medikamente zur Versorgung erhalten.“ Beck ergänzte: „Diese Selfie-Flotilla wird der Ernsthaftigkeit der Problematik nicht gerecht. Aber schön, wenn Greta das Sandwich der IDF geschmeckt hat.“

Das Segelschiff der sogenannten Freedom Flotilla mit Thunberg und anderen Aktivisten war am vergangenen Sonntag von Sizilien aus in Richtung Gazastreifen aufgebrochen. Kurz vor ihrem Ziel wurde es jedoch von der israelischen Armee gestoppt.

dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    AWO-Präsident Groß: Rigide Sparpolitik der Bundesregierung befeuert AfD und gefährdet sozialen Frieden

    Der Präsident der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Michael Groß, hat die geplanten Sozialreformen der Bundesregierung als reines Sparpaket auf Kosten von Einkommensschwachen kritisiert und die Wiedereinführung der Vermögensteuer gefordert. „Die geplanten Streichungen…

    Nach Sabotage: Amprion-Chef Müller fordert weniger Transparenz und mehr Drohnen

    Nach den Attacken auf das Stromnetz fordert Amprion-Chef Christoph Müller von der Politik mehr Freiheiten, damit sich Unternehmen schützen können. Die Wirtschaft müsse viele Angaben zu Strom- und Gasnetzen öffentlich…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert