Linke warnt vor AfD-Einfluss: Internationale Studierende als Innovationsmotor für Sachsen-Anhalts Hochschulen

Hendrik Lange, hochschulpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, hat in der Landtagsdebatte um Studienchancen in Sachsen-Anhalt betont, dass es klug sei, für internationale Studierende attraktiv zu sein. Diese bereichern die Hochschulen kulturell und intellektuell und stellen zudem einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar.

Lange fordert eine Innovationspolitik, die Vielfalt als Ressource betrachtet und nicht als Risiko.

Die Hochschulen in Sachsen-Anhalt stehen unter Druck, sowohl demografisch als auch strukturell. Die Zahl der Studienanfänger ist rückläufig, während bundesweit ein leichter Anstieg zu verzeichnen ist.

Lange kritisiert, dass die Hochschulen an Attraktivität verlieren, wenn nicht in Maßnahmen investiert wird, die internationale Studierende anziehen. Er fragt nach der Umsetzung der Innovationsstrategie des Landes und fordert Programme zur Integration internationaler Studierender in die regionalen Arbeitsmärkte.

Lange schlägt ein „Welcome-to-Stay“-Programm vor, das ausländischen Absolventen eine Übergangsfinanzierung nach dem Abschluss bietet, um ihnen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Er warnt davor, dass eine Politik, die auf Abschottung setzt, das Land unsicher für weltoffene Menschen macht und die Gesellschaft spaltet. Die Fraktion Die Linke setzt sich für eine offene und integrative Hochschulpolitik ein.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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