Michael Kretschmer fordert Strompreisdeckel für Wirtschaft

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer fordert einen Strompreisdeckel für die Wirtschaft.

„Der Strompreis für die Wirtschaft muss einstellig sein, also zwischen fünf und maximal neun Cent die Kilowattstunde bewegen“, sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenmagazin Politico. „Tatsächlich drohen durch die extrem hohen Investitionen in Netze, Speicher und Gaskraftwerke Preise in der Größenordnung von 15 bis 19 Cent“, fügte er an. „An günstigen Strompreisen muss sich der Ausbau der erneuerbaren Energien messen lassen.“

Aktuell liegt der durchschnittliche Strompreis für kleinere bis mittlere Industriebetriebe laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft bei 18,31 Cent pro Kilowattstunde. Kretschmers Vorschlag wäre ein Rabatt von knapp 73 Prozent. „Die vergangene Regierung hat uns ihre Maßnahmen immer als alternativlos verkauft, aber das sind sie erkennbar nicht“, sagte Kretschmer weiter. „Wir brauchen wettbewerbsfähige Strompreise. Das ist die Erwartung der Industrie für den Standort Deutschland.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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