Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen zu tödlichem Messerangriff in Leipzig ein

Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat die Ermittlungen zu einem tödlichen Messerangriff in der Eduardstraße aus dem Jahr 2017 eingestellt. Das teilte die Behörde am Freitag mit.

Demnach konnte weder gegen einen 38-jährigen polnischen Staatsbürger noch gegen einen 33-jährigen Syrer ein hinreichender Tatverdacht für eine Anklage erhärtet werden.

Der damals 34-jährige Stefan M. war am Abend des 1. Oktober 2017 durch eine Stichverletzung in den Hals getötet worden. Bei beiden Verdächtigen hatten DNA-Spuren am Opfer zunächst zu Ermittlungen geführt.

Der Syrer war zum Tatzeitpunkt laut Gutachten psychisch krank und schuldunfähig, eine Unterbringung in der Psychiatrie wurde aus Mangel an Gefährlichkeit nicht angeordnet.

Die Staatsanwaltschaft geht von einem Alleintäter aus, der sein Opfer zufällig auswählte. Beide Beschuldigte kannten das Opfer nicht.

Das Verfahren kann bei neuen Erkenntnissen wieder aufgenommen werden, da Mord nicht verjährt. Die Öffentlichkeitsfahndung wird nun beendet.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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