Integrationsbeauftragte und LAMSA wollen mehr Landtagskandidaten mit Migrationsgeschichte

Die Landesintegrationsbeauftragte Susi Möbbeck und das Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) rufen Menschen mit Migrationsgeschichte auf, sich für die Landtagswahl 2026 aufstellen zu lassen. Derzeit liege der Anteil von Abgeordneten mit Migrationsgeschichte im Landtag bei nur etwa einem Prozent, teilte das Sozialministerium mit.

Möbbeck betonte, politische Teilhabe sei der beste Weg, um die Repräsentationslücke zu schließen.

Viele Parteien begännen aktuell mit der Aufstellung ihrer Kandidaten. Die stellvertretende LAMSA-Geschäftsführerin Mika Kaiyama verwies auf die Bedeutung des Wahlrechts als Instrument für politische Partizipation.

Das passive Wahlrecht haben deutsche Staatsangehörige mit Hauptwohnsitz in Sachsen-Anhalt, auch wenn sie eine weitere Staatsangehörigkeit besitzen.

LAMSA plant nach eigenen Angaben niedrigschwellige Dialogveranstaltungen, um über politische Teilhabe zu informieren.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Wärmeabgabe an Unternehmen in Sachsen-Anhalt deutlich gestiegen

    Die Wärmeproduzenten in Sachsen-Anhalt haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Wärme an Letztverbraucher abgegeben. Wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte, stieg die Abgabe von rund 7,9 Millionen Megawattstunden im…

    Wetterbericht für Sachsen-Anhalt (22.01.2026)

    In Sachsen-Anhalt erwartet die Menschen heute ruhiges Winterwetter mit viel Sonnenschein. Es bleibt trocken, nur wenige hohe Wolken ziehen durch. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen minus drei und null Grad.…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert