Tierschutzbeauftragte warnt vor Hitzestress für Haustiere

Die sächsische Landestierschutzbeauftragte Carina Heinrich warnt vor den Gefahren des Hitzestresses für Haustiere. Nach zwei Rekordjahren mit hohen Temperaturen in Deutschland, zuletzt 2024, leiden nicht nur Menschen, sondern auch Tiere unter der Hitze.

Studien zeigen einen deutlichen Anstieg hitzebedingter Erkrankungen und Todesfälle bei Hunden.

Heinrich betont die Wichtigkeit von Hitzeschutzmaßnahmen für Tiere. Sie rät, stets einen gefüllten Wassernapf bereitzustellen und den Tieren die Möglichkeit zu geben, sich an kühlere Orte zurückzuziehen.

Besonders Heimtiere in Gehegen benötigen schattige Plätze. Zudem sollte Überbelastung vermieden werden, da dies bei warmen Temperaturen schnell zu Überhitzung und Kreislaufproblemen führen kann.

Bei Anzeichen eines Hitzschlags, wie reduziertem Bewusstsein, Erbrechen oder Durchfall, empfiehlt Heinrich, das Tier sofort zu kühlen und anschließend einen Tierarzt aufzusuchen.

Sie rät Hundehaltern, Spaziergänge in die kühleren Morgen- und Abendstunden zu verlegen und bei längeren Ausflügen ausreichend Wasser mitzunehmen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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