Söder will harte Strafen bei Übergriffen in Schwimmbädern

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende, Markus Söder, hat sich für harte Strafen und Abschiebungen bei sexuellen Übergriffen in Schwimmbädern ausgesprochen. „Hohe Strafen, vor allem wenn es Wiederholungstäter sind. Und wenn es jemand ist, der kein Deutscher ist, konsequent abschieben“, sagte der CSU-Chef am Mittwoch im Talk-Format „Politikergrillen mit Jan Philipp Burgard“ des TV-Senders der „Welt“.

Es werde in Deutschland viel zu wenig abgeschoben, so Söder. „Das muss konsequenter gemacht werden bei Straftaten.“

Er halte es für eine Einschränkung der Freiheit, wenn man nicht mehr ins Bad sich zu gehen traue. „Das geht einfach nicht“, sagte er.

Die Täter hätten „falsche Vorstellungen von unseren Werten“. Die müsse man ihnen durch Strafen vermitteln, so der Bayerische Ministerpräsident. „Wer dann eine hohe Strafe bekommt, der macht es kein zweites Mal. Und wenn er es ein zweites Mal macht, wird die Strafe entweder noch härter oder er muss das Land verlassen.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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