SAS: Strukturwandel in sächsischen Revieren hat höchste Priorität

Die Mehrheit der Bevölkerung in der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier sieht einen tiefgreifenden Strukturwandel als dringend notwendig an. Das geht aus dem aktuellen Lausitz- und Mitteldeutschland-Monitor 2025 hervor, den die MAS Gesellschaft für Marktanalyse und Strategie im Auftrag der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung (SAS) erstellt und am Montag veröffentlicht hat.

Demnach befürworten 69 Prozent der Lausitzer und 60 Prozent der Mitteldeutschen einen umfassenden Wandel.

Die Stimmung in beiden Regionen bleibe trotz Herausforderungen wie Arbeitsmarktproblemen, Wirtschaftsfragen und gestiegenen Lebenshaltungskosten stabil. Die Zufriedenheit mit der persönlichen Lebenssituation sei leicht gestiegen, und etwa die Hälfte der Befragten blicke optimistisch in die Zukunft.

Der Ausbau erneuerbarer Energien finde mehrheitlich Zustimmung, allerdings lehnen viele einen vorgezogenen Kohleausstieg ab.

Ein besonderer Fokus lag in der Lausitz auf der sorbischen Kultur, die von 83 Prozent der Befragten als wesentlicher Bestandteil der Region angesehen wird. Die Entwicklungsschwerpunkte des Freistaats, darunter Gesundheit, Energie und Tourismus, werden von einer großen Mehrheit als wichtig erachtet.

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