Glauchau saniert Hochwasserschäden an der Zwickauer Mulde

Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen hat mit Bauarbeiten zur Beseitigung von Hochwasserschäden an der Zwickauer Mulde in Glauchau begonnen. Bis Herbst 2026 sollen die Schäden aus dem Jahr 2013 behoben werden, teilte die Behörde mit.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 3,6 Millionen Euro, finanziert aus Bundesmitteln des Aufbauhilfefonds 2013.

Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Brücke der Bundesstraße 175 und der Bahnbrücke. Die Flutrinne wurde durch mehrere Hochwasser beschädigt, zuletzt im Juni 2013. Die Arbeiten umfassen die Sanierung der Böschungen und die Wiederherstellung des Abflussprofils.

Dazu wird das Trapezprofil halbseitig mit einer Wasserhaltung versehen, und der Fluss erhält eine geschüttete Sohle mit Betonfertigteilen.

Die Landestalsperrenverwaltung bittet Verkehrsteilnehmer um Vorsicht im Baustellenbereich. Die Flutrinne wurde in den 1930er Jahren zum Hochwasserschutz der Stadt errichtet und nach Schäden durch das Hochwasser 2002 teilweise neu gebaut.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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