Schweitzer betont Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Frankreich hervorgehoben. Ministerpräsident Alexander Schweitzer erklärte beim deutsch-französischen Ausschuss für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit (AGZ), dass Zehntausende Pendler, Studierende und Unternehmen bereits täglich europäische Zusammenarbeit lebten. Die Landesregierung wolle das volle Potenzial dieser Kooperation nutzen, um ein starkes und resilientes Europa zu gestalten.

Bei der AGZ-Sitzung wurden Themen wie Krisenvorsorge, innovative Energielösungen und Katastrophenschutz im Grenzraum diskutiert. Die elsässische Abgeordnete Brigitte Klinkert präsentierte einen Bericht über die Herausforderungen für Grenzbewohner. Zudem unterzeichneten Vertreter beider Länder eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Bereich kartografischer Daten.

Staatssekretärin Heike Raab betonte die besondere Rolle Rheinland-Pfalz in der deutsch-französischen Partnerschaft. Als einziges Bundesland sei Rheinland-Pfalz Teil beider großen Kooperationsräume Oberrhein und Großregion. Der AGZ geht auf den Vertrag von Aachen von 2019 zurück und hat bereits wichtige Vereinbarungen ermöglicht, etwa zur Zusammenarbeit der Feuerwehren im Grenzgebiet.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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