Dax steigt trotz Unsicherheit vor Trump-Putin-Treffen und US-Inflationsdaten

Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.186 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt sich der Dax im weiteren Verlauf stabil im grünen Bereich.

Marktanalyst Andreas Lipkow erklärte, dass die Marktteilnehmer vor dem Treffen zum Ukraine-Krieg von US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin am Freitag in Alaska keine unnötigen Risiken mehr eingehen. „Zudem werden noch einige wichtige US-Inflationsdaten in den kommenden Handelstagen erwartet, die auf die Zinspolitik in den USA einzahlen werden“, so der Analyst. „Zuletzt hatte sich eine gewisse Hartnäckigkeit bei der Preisentwicklung in den USA gezeigt, die sich potenziell durch die Strafzölle verhärten könnte.“

Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Papiere von Bayer, Fresenius und FMC an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Siemens-Energy-Aktien.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im September kostete 33 Euro und damit ein Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank hingegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 65,36 US-Dollar, das waren 76 Cent oder 1,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1716 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8535 Euro zu haben.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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