Das Land Sachsen-Anhalt fördert den Umbau der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) des Diakonie-Krankenhauses Harz mit 600.000 Euro. Das teilte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Donnerstag bei der Übergabe des Förderbescheids mit.
Das Geld stammt aus dem Corona-Sondervermögen und soll die Versorgungsstrukturen verbessern sowie die Pandemie-Resilienz stärken.
Die neue Psychiatrische Institutsambulanz soll räumlich und organisatorisch vom Krankenhaus und der Reha-Klinik getrennt werden. Bisher müssen Patienten verschiedene Stationen aufsuchen, um behandelt zu werden.
Künftig sollen alle Bereiche wie Arztbüros, Wartezone und Sanitäranlagen in einem zusammenhängenden Bereich untergebracht werden.
Martin Montowski, Geschäftsführer der Diakonie-Krankenhaus Harz, bezeichnete die Förderung als wichtiges Signal. Sie ermögliche geschützte Räume, in denen Patienten auch in Krisenzeiten stabil begleitet werden könnten.
Die bestehenden Räume werden dafür renoviert und technisch aufgerüstet.
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