Dobrindt verteidigt Beamtentum als Stabilitätsfaktor – Kein Bedarf für Reformen

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat sich gegen eine Diskussion um Einsparpotential bei der Verbeamtung von Staatsbeschäftigten gestellt. „Ich glaube, dass das Beamtentum ein wichtiger Bestandteil unseres Landes ist, auch der Stabilität unseres Landes ist“, sagte er dem TV-Sender „Welt“ am Freitag. „Und deswegen finde ich: Eine Diskussion darüber muss nicht zwingend stattfinden.“

Es seien die Länder, die sich Gedanken darüber machen können, wie sie mit ihrem Personal auch umgehen. „Aber von Bundesseite ist klar: Wir sind mit dem, was wir an Beamten in der Verwaltung, in der Bundesverwaltung haben, mit dem was wir an Beamten beispielsweise bei der Bundespolizei, bei Sicherheitskräften haben, da sind wir sehr gut aufgestellt“, so Dobrindt. „Da gibt es keinen Bedarf irgendeiner Veränderung.“

Der Lobbyverband Bund der Steuerzahler und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hatten kritisiert, dass in zu vielen Bereichen des Staates allzu leichtfertig verbeamtet werde, was zu hohen Pensionslasten führe und den gesetzlichen Renten- und Krankenkassensystemen eine breite Einnahmebasis verwehre.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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