
Ermittlern des Polizeireviers Bautzen ist es Mitte August gelungen, einen mutmaßlichen Tierquäler zu ermitteln. Das teilte die Polizeidirektion Görlitz am Freitag mit.
Aufmerksame Bürger hatten Ende April einen abgemagerten und verwahrlosten Hund in einem Dorf bei Bautzen entdeckt und ins Tierheim nach Bloaschütz gebracht.
Dort stellten Mitarbeiter fest, dass offenbar auf das Tier geschossen worden war.
Ein Röntgenbild zeigte über 40 Diabolos im Kopf des Rüden. Mehrere Operationen waren notwendig, um die Geschosse aus dem Körper zu entfernen.
Viele steckten in Knochen und Muskeln und waren schwer zu erreichen.
Der Kriminaldienst des Polizeireviers Bautzen nahm die Ermittlungen auf und führte sie zu einem 48-jährigen Tatverdächtigen. Mitte August erfolgte eine Durchsuchung bei dem Deutschen, bei der das entsprechende Luftdruckgewehr sichergestellt wurde.
Der Mann wird sich wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten müssen. Der Hund wurde mittlerweile von einer Tierheim-Mitarbeiterin adoptiert und hat den Namen „Keks“ erhalten.
Foto: via dts Nachrichtenagentur