Uniklinik Magdeburg meldet „Meilenstein in der Alzheimer-Therapie“

In der Universitätsklinik für Neurologie Magdeburg wurde am 9. September ein Patient mit dem neu zugelassenen Medikament Lecanemab behandelt. Damit steht Betroffenen in der Region erstmals eine krankheitsmodifizierende Therapie gegen Alzheimer zur Verfügung, teilte die Universitätsmedizin Magdeburg mit.

Die Gedächtnissprechstunde der Uniklinik Magdeburg ist eine Kooperation zwischen der Universitätsklinik für Neurologie und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen.

Diese enge Zusammenarbeit soll neue Behandlungsansätze bei neurodegenerativen Erkrankungen etablieren und den Wissenstransfer durch gemeinsame Fortbildungen und Symposien fördern.

Lecanemab greift direkt in den Krankheitsprozess ein und kann das Fortschreiten der Alzheimer-Erkrankung deutlich verlangsamen. Dies eröffnet vor allem Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen neue Perspektiven.

Um die Behandlung zu ermöglichen, hat die Gedächtnissprechstunde eine neue Infusionsstruktur geschaffen, die vier moderne Infusionsplätze umfasst.

Foto: Melitta Schubert/UMMD via dts Nachrichtenagentur

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