Robert Redford mit 89 Jahren gestorben – Schauspieler und Regisseur hinterlässt filmisches Vermächtnis

Hollywood-Urgestein Robert Redford ist tot. Der Schauspieler und Regisseur starb am Dienstagmorgen (Ortszeit) in seinem Haus in Utah mit 89 Jahren, berichtet die „New York Times“ unter Berufung auf seine Agentin.

Als Schauspieler war Redford in Klassikern „Butch Cassidy and the Sundance Kid“ (1969) und „Die Unbestechlichen“ (1976) zu sehen. In den 1980er-Jahren wandte er sich der Regie zu und gewann für seinen ersten Film „Eine ganz normale Familie“ (1980) einen Oscar. Entsprechend seiner künstlerischen Vision leitete er anschließend das Sundance Institute, das sich der Förderung unabhängiger Filmemacher widmet und zahlreiche Filmgrößen hervorgebracht hat.

Neben seiner Filmkarriere war Redford auch ein engagierter Umweltschützer. Er setzte sich etwa erfolgreich gegen den Bau eines sechsspurigen Highways in einem Utah-Canyon ein und war über drei Jahrzehnte Treuhänder des Natural Resources Defense Council. Auch seine kritische Haltung gegenüber Hollywoods Herangehensweise an das Filmemachen brachte er regelmäßig zum Ausdruck. Redford forderte stets, dass seine Filme kulturelle Bedeutung tragen sollten. Seine Werke behandelten oft Themen wie unter anderem Trauer und politische Korruption.

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