Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat am Mittwoch in der Magdeburger Staatskanzlei den Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt an sieben Bürger überreicht. Die Auszeichnung ist die höchste Ehrung des Landes und wurde damit nun insgesamt 77 Mal vergeben, teilte die Staatskanzlei mit.
Geehrt wurde unter anderem der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Halle, Max Privorozki.
„Neben der Bekämpfung des Antisemitismus ist Ihnen besonders das Engagement für Toleranz und Verständigung wichtig“, sagte Haseloff zu der Auszeichnung.
Darüber hinaus wurden Edda Ahrberg aus Tangerhütte für ihre Verdienste um die Aufarbeitung des SED-Regimes, der frühere Landtagspräsident Rüdiger Fikentscher aus Halle für sein politisches Engagement sowie der Musiker Thomas Fritzsch aus Freyburg für seine kulturellen Leistungen geehrt. Weiterhin erhielten der Rechtsprofessor Winfried Kluth aus Halle, der Arzt Andreas Porsche aus Lutherstadt Eisleben und der Radsportler Gustav-Adolf Schur aus Biederitz die Auszeichnung.
Haseloff würdigte bei der Verleihung das langjährige Engagement aller Geehrten in ihren jeweiligen Bereichen.
Der Landesverdienstorden wird für außergewöhnliche Leistungen über einen längeren Zeitraum für das Land Sachsen-Anhalt und die Allgemeinheit verliehen.
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