Linke verurteilt Mordversuch an Frauenrechtlerin in Klingenberg-Colmnitz

Die Linke Sachsen hat den Mordversuch an einer pakistanischen Frauenrechtsaktivistin am Bahnhof Klingenberg-Colmnitz scharf verurteilt. Die Landespartei teilte am Donnerstag mit, es handele sich um einen Femizid-Versuch, der sich in hunderte jährliche Gewalttaten gegen Frauen einreihe.

Lisa Thea Steiner, Sprecherin für Gleichstellung im Landesvorstand, erklärte, patriarchale Gewalt töte Frauen, bedrohe Queers und wolle Feministinnen zum Schweigen bringen.

Anouschka Noack von der Linksjugend Sachsen sieht in der Tat eine Folge der jahrelangen Verrohung des gesellschaftlichen Diskurses, die durch die AfD vorangetrieben werde.

Abschließend forderte Steiner den Ausbau von Schutzräumen wie Frauenhäusern, die konsequente Verfolgung von Tätern und die Aufnahme von Femizid als eigenen Straftatbestand ins Strafgesetzbuch. Die gezielte Tötung von Frauen müsse endlich als das benannt werden, was sie sei.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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