44,8 Prozent der Bachelorabsolventen in Sachsen-Anhalt beginnen Masterstudium

Fast die Hälfte der Bachelorabsolventen in Sachsen-Anhalt setzt ihr Studium mit einem Master fort. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte, begannen 44,8 Prozent der 4.068 Absolventen des Prüfungsjahres 2022 innerhalb von anderthalb Jahren ein Masterstudium an einer deutschen Hochschule.

Damit liegt die Übergangsquote im Land über dem bundesweiten Durchschnitt von 41,9 Prozent.

An den Universitäten des Landes war die Quote mit 61,9 Prozent am höchsten, gefolgt von Kunsthochschulen mit 35,2 Prozent und Fachhochschulen mit 34,1 Prozent. Zwischen männlichen und weiblichen Absolventen gab es kaum Unterschiede – 45,2 Prozent der Männer und 44,4 Prozent der Frauen wechselten in ein Masterstudium.

Die größten fachspezifischen Unterschiede zeigen sich in der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften mit einer Übergangsquote von 79,3 Prozent.

Deutlich niedriger liegen die Werte in den Human- und Gesundheitswissenschaften (33,7 Prozent) sowie in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (37,7 Prozent). Die Statistik erfasst nicht diejenigen, die ihr Masterstudium im Ausland aufnehmen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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