Der Freistaat Sachsen wird seine Behörden, Bildungseinrichtungen und weitere Landesliegenschaften auch nach 2026 vollständig mit Ökostrom versorgen. Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) teilte mit, dass ab 1. Januar 2027 zwei regional ansässige Unternehmen für drei Jahre den Strom aus erneuerbaren Energien liefern werden.‘
Laut SIB-Geschäftsführer Oliver Gaber können durch die Ökostrom-Nutzung jährlich rund 110.000 Tonnen CO2 kompensiert werden.
„Dadurch fördern wir weiterhin die erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung des Freistaates Sachsen und senden ein deutliches Signal für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit“, sagte Gaber. Insgesamt werden etwa 2.500 Abnahmestellen mit einem Jahresverbrauch von 335 Gigawattstunden versorgt – vergleichbar mit dem Stromverbrauch einer Stadt von 80.000 Einwohnern.‘
Die Maßnahme ist Teil des sächsischen Energie- und Klimaprogramms sowie des Masterplans „Klimabewusste Landesverwaltung“.
Der SIB bewirtschaftet rund 1.400 Liegenschaften mit über 2.900 Gebäuden. Im Haushaltsjahr 2024 entfiel ein Drittel der Bewirtschaftungskosten von 290 Millionen Euro auf die Stromversorgung.
Die aktuelle Ausschreibung verlangte explizit Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien mit Herkunftsnachweis.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

