WM-Gruppe A: Tschechien und Südafrika trennen sich 1:1

Tschechien und Südafrika haben sich am zweiten Spieltag der WM-Gruppe A mit 1:1 getrennt, nachdem Michal Sadilek die Europäer früh in Führung gebracht und Teboho Mokoena per Foulelfmeter kurz vor Schluss ausgeglichen hat.

Tschechien erwischte am Donnerstag in Atlanta den deutlich besseren Start und setzte Südafrika von Beginn an unter Druck. Bereits nach einer Minute vergab Patrik Schick eine große Gelegenheit, ehe die Führung wenig später fiel. In der 6. Minute vollendete Michal Sadilek eine Kombination nach einem langen Einwurf aus elf Metern zum 1:0.

Die Tschechen blieben zunächst spielbestimmend, zogen sich nach dem Führungstreffer aber zunehmend zurück und überließen Südafrika den Ball. Die Südafrikaner hatten zwar mehr Ballbesitz, fanden gegen die kompakte Defensive ihres Gegners jedoch kaum Lösungen. Gefährlich wurde es vor allem durch Distanzschüsse und einzelne Vorstöße über die Außenbahnen.

Kurz vor der Pause bot sich Südafrika die beste Chance zum Ausgleich. Nach einem Fehler von Torhüter Matej Kovar kam Thapelo Maseko zum Abschluss, scheiterte jedoch an der tschechischen Abwehr.

Auch nach dem Seitenwechsel setzte Tschechien zunächst Akzente. Mehrere gute Möglichkeiten blieben jedoch ungenutzt. Auf der anderen Seite erhöhte Südafrika den Druck, ohne sich zunächst zwingende Torchancen zu erarbeiten.

Die Entscheidung schien zugunsten der Tschechen zu fallen, ehe Südafrika in der Schlussphase einen Strafstoß zugesprochen bekam. In der 81. Minute blockte Pavel Sulc einen Schuss von Thapelo Maseko mit dem Arm. Den fälligen Elfmeter verwandelte Teboho Mokoena in der 83. Minute sicher zum 1:1.

In den verbleibenden Minuten drängte Südafrika auf den Siegtreffer, doch die tschechische Abwehr hielt stand. Damit mussten sich beide Mannschaften mit einem Unentschieden begnügen und verpassten den dringend benötigten ersten Erfolg bei dieser Weltmeisterschaft. Tschechien rangiert damit bislang auf Platz 3 der Gruppe A und Südafrika dahinter auf Platz 4.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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