Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat grundsätzliche Zustimmung zum Entwurf eines Kulturfördergesetzes geäußert, aber gleichzeitig kritisiert, dass dieser keine verbindlichen finanziellen Rahmenbedingungen festlegt. Das teilte der kulturpolitische Sprecher Wolfgang Aldag am Freitag mit.
Aldag erklärte, die Kultur stehe in Sachsen-Anhalt zunehmend unter Druck, sowohl durch Angriffe von Rechtsextremen als auch finanziell.
Die Grünen fordern deshalb, dass im Gesetz verbindlich festgelegt wird, dass mindestens ein Prozent des Landeshaushalts für Kulturförderung ausgegeben wird. Zudem kritisiert die Fraktion, dass Clubs und Musikspielstätten im aktuellen Entwurf komplett fehlen.
Ebenfalls setzt sich die Fraktion dafür ein, dass im Gesetz Mitgestaltungsmöglichkeiten für Kulturschaffende verankert werden.
Kulturförderung funktioniere besonders gut, wenn sie am Bedarf und an den Bedürfnissen der Kulturschaffenden ausgerichtet wird, so Aldag abschließend.
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