Die Fraktionen von CDU und SPD haben einen gemeinsamen Antrag für einen „Masterplan Südwestsachsen“ eingereicht, um den Strukturwandel in der Automobil- und Zulieferindustrie zu bewältigen. Ziel sei es, gut bezahlte Arbeitsplätze in der Region zu erhalten und neue zu schaffen, teilte die SPD-Fraktion am Freitag mit.
Henning Homann, Vorsitzender der SPD-Fraktion, betonte, Südwestsachsen sei die „industrielle Herzkammer Sachsens“.
Aus dem Sachsenfonds sollen mindestens 100 Millionen Euro für wirtschaftsnahe Infrastruktur investiert werden. Der Masterplan sei jedoch mehr als ein Investitionsprogramm, sondern ein breit angelegter strategischer Prozess.
Juliane Pfeil, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, erklärte, der Regionalkonvent Südwestsachsen solle bis 2026 mit Partnern aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Zivilgesellschaft konkrete Projekte entwickeln.
Der Freistaat unterstütze diesen Prozess mit bis zu 600.000 Euro. Der Landtag könne damit ein klares Zeichen für die Region setzen.
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