Geflügelpest bei Kranich in Dessau-Roßlau nachgewiesen

In Dessau-Roßlau ist bei einem verendeten Kranich die Geflügelpest nachgewiesen worden. Das Landeslabor stellte das Virus H5 fest, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

Der Vogel war bereits am 21. Oktober gefunden und zur Untersuchung an das Landesamt für Verbraucherschutz in Stendal eingesendet worden.

Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte den Verdacht einer Infektion mit dem hochpathogenen aviären Influenzavirus des Subtyps H5N1 bei Kranichen in mehreren Bundesländern. Auch zahlreiche Nutzgeflügelbestände sind in den letzten Wochen betroffen.

Die Stadt Dessau-Roßlau fordert Geflügelhalter nun zur strikten Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen auf.

Zu den Schutzmaßnahmen gehören die Unterbindung des Zugangs von Wildvögeln zu Futter und Wasser, das ausschließliche Tränken mit Leitungswasser sowie strikte Hygienevorschriften beim Betreten der Ställe. Der Tierpark Dessau nimmt derzeit keine Fundvögel auf.

Eine Aufstallpflicht wurde bisher nicht verhängt, könnte aber bei weiterer Entwicklung der Situation eingeführt werden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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