Union Berlin bezwingt Arminia Bielefeld 2:1 in der Verlängerung im DFB-Pokal

In der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals hat sich Bundesligist Union Berlin am Abend erst in der Verlängerung gegen Zweitligist Arminia Bielefeld mit einem 2:1 durchgesetzt. Nach 90 Minuten stand es 1:1.

Union war druckvoll in die Partie gestartet und hatte sich früh belohnt: Nach einer präzisen Freistoßflanke von Christopher Trimmel köpfte Leopold Querfeld in der 11. Minute zur 1:0-Führung ein. Doch Bielefeld ließ sich davon kaum beeindrucken. Nach einem Ballverlust der Berliner und einer schnellen Kombination über Handwerker und Corboz traf Monju Momuluh in der 27. Minute per Kopf zum verdienten 1:1-Ausgleich.

Anschließend übernahm der Zweitligist phasenweise das Kommando, hatte durch Sarenren Bazee sogar die große Chance zur Führung, doch der Angreifer verzog knapp. Mit zunehmender Spieldauer kam Union wieder besser ins Spiel, ohne jedoch erneut gefährlich zu werden. So ging es mit einem 1:1 in die Pause.

Nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit blieb die Partie ausgeglichen. Bielefeld spielte mutig und traf in der 57. Minute durch Sarenren Bazee den Pfosten – der Bundesligist war zu diesem Zeitpunkt ins Wanken geraten.

In der Schlussphase ließ bei den Bielefeldern dann merklich die Kraft nach, der Underdog spielte sichtlich auf die Verlängerung und Hoffnung aufs Elfmeterschießen. Union drängte zwar auf den Sieg, doch Bielefeld verteidigte leidenschaftlich. In der Nachspielzeit verhinderte Arminia-Keeper Jonas Kersken mit einer starken Parade gegen Danilho Doekhi den Berliner Lucky Punch.

In der Verlängerung hatte Bielefeld dann wirklich Pech: Marvin Mehlem verletzte sich beim Klären des Balls ohne Gegnerkontakt am Fuß und konnte nicht weitermachen – weil die Wechsel schon aufgebraucht waren war die Arminia fortan nur noch zu zehnt.

Union konnte den Vorteil nutzen: keine 30 Sekunden nach Wiederanpfiff der zweiten Verlängerungs-Halbzeit wuchtete Unions Danilho Doekhi den Ball ins Gästetor.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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