In Sachsen ist die Arbeitslosigkeit im Oktober auf den höchsten Stand seit zehn Jahren gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte, waren im Freistaat 147.700 Menschen arbeitslos gemeldet, was einem Anstieg von 8.100 Personen im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 6,8 Prozent.
Regional zeigt sich ein unterschiedliches Bild: Während die Arbeitslosigkeit in drei Landkreisen anstieg, verzeichneten andere Regionen Rückgänge. Besonders betroffen ist die Stadt Chemnitz mit einer Quote von 9,6 Prozent, während der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 5,3 Prozent die niedrigste Quote aufweist.
Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion, sieht den leichten Rückgang gegenüber dem Vormonat als positives Signal.
Trotz 30.977 gemeldeter freier Stellen ging die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Vorjahresvergleich um 18.500 zurück. Besonders betroffen ist das verarbeitende Gewerbe mit einem Rückgang von 10.200 Beschäftigten, während im Gesundheitswesen und in Heimen Zuwächse verzeichnet wurden.
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