Hardt: Trumps Politik verliert an Unterstützung

Nach dem Sieg der Demokraten bei der Bürgermeisterwahl in New York und den Gouverneurswahlen in den beiden US-Bundesstaaten Virginia und New Jersey sieht der Außenexperte der Unionsfraktion, Jürgen Hardt, US-Präsident Donald Trump unter Druck.

Hardt sagte der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe), noch sei es zwar zu früh, aus den Ergebnissen etwas für die Kongresswahlen in einem Jahr abzuleiten. „Aber angesichts des Ausbleibens der von Trump versprochenen positiven Wirtschaftseffekte sinkt offensichtlich die Zustimmung zu seiner Politik.“

Zugleich sagte Hardt: „Die zunehmend spürbaren Folgen des Shutdown werden auch ihren Teil zum Erfolg demokratischer Kandidaten beigetragen haben.“ Darüber hinaus werde vielen US-Amerikanern nun offenbar bewusst, dass sie in erster Linie die von Trump erlassenen, hohen Zölle zahlen müssten, wenn sie importierte Waren kaufen würden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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