Der Export von Rohstoffen aus Sachsen-Anhalt ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um etwa ein Achtel zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte, wurden rund 3,3 Millionen Tonnen Rohstoffe ins Ausland exportiert, während gleichzeitig 12,6 Millionen Tonnen importiert wurden.
Der Export von fossilen Energieträgern, Erzen, Steinen, Erden und Industriemineralen sowie Biomasse sank im Vergleich zu 2022 um 12,6 Prozent.
Steine, Erden und Industrieminerale machten mit 1,8 Millionen Tonnen den größten Anteil am Rohstoffexport Sachsen-Anhalts aus, gefolgt von Biomasse mit 1,5 Millionen Tonnen. Bundesweit ging die Summe des Rohstoffexports aller Bundesländer um 11,3 Prozent auf 63,6 Millionen Tonnen zurück.
Die wichtigste Exportposition bildeten dabei Steine, Erden und Industrieminerale mit 28,5 Millionen Tonnen.
Im Gegensatz zum Bundestrend stieg der Rohstoffimport nach Sachsen-Anhalt um 14,9 Prozent an, wobei fossile Energieträger mit 79,7 Prozent den Großteil der Importe ausmachten. Insgesamt wurden 10,0 Millionen Tonnen fossile Energieträger und 2,3 Millionen Tonnen Biomasse eingeführt.
Bundesweit importierten die Länder 244,9 Millionen Tonnen Rohstoffe, was einem Rückgang von 14,7 Prozent entspricht.
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