Die Polizei hat in Flechtingen und Hötensleben zwei mutmaßlich manipulierte Zweiräder aus dem Verkehr gezogen und Strafverfahren gegen die Fahrer eingeleitet. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, geht es um Vorfälle am Montag und heute.
In Flechtingen fiel Beamten des Polizeireviers Börde am Montagabend in der Calvörder Straße ein E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen auf.
Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass der Roller mit rund 50 Stundenkilometern unterwegs war. Zulässig sind für E-Scooter jedoch lediglich maximal 20 km/h.
Der jugendliche Fahrer konnte weder eine erforderliche Fahrerlaubnis noch einen gültigen Versicherungsschutz vorweisen. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich am Mittwochvormittag auf der Kreisstraße zwischen Caroline und Offleben bei Hötensleben.
Dort bemerkte eine Funkstreife ein auffällig schnelles Moped der Marke Piaggio. Nach Angaben der Polizei fuhr das Zweirad zeitweise mit etwa 70 km/h.
Als der Fahrer die Beamten bemerkte, reduzierte er seine Geschwindigkeit deutlich. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass das Moped offenbar leistungssteigernd manipuliert worden war.
Der 63-jährige Fahrer verfügte nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis für Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h. Auch in diesem Fall leitete die Polizei Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.
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