Panter: Sachsen braucht Weltoffenheit

Wirtschaftsminister Dirk Panter hat gemeinsam mit dem Verein »Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen« auf ein Jahrzehnt gelebter Willkommenskultur zurückgeblickt und die Bedeutung von Offenheit und gesteuerter Zuwanderung für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Sachsen betont. Der Minister dankte dem Verein und seinen über 150 Mitgliedsunternehmen für ihr Engagement gegen Hass und Ausgrenzung.

Er erklärte, dass ohne dieses Netzwerk ein wichtiger Leuchtturm der sächsischen Wirtschaft fehlen würde, der deutschlandweit als Vorbild gilt.

Panter machte deutlich, dass Sachsen bereits heute stark von internationalen Fachkräften profitiert. Der Anteil ausländischer sozialversicherungspflichtig Beschäftigter hat sich seit 2015 mehr als verdreifacht.

Besonders in den Bereichen Pflege, Gastronomie und Industrie tragen internationale Mitarbeiter maßgeblich zur Stabilisierung der Wertschöpfungsketten bei. Angesichts der sinkenden Zahl der Erwerbsfähigen in Sachsen wird die Zuwanderung von Fachkräften als eine der tragenden Säulen der Fachkräftesicherung angesehen.

Der Minister betonte, dass Weltoffenheit und Vielfalt keine bloßen Zusatzangebote sind, sondern entscheidende Wettbewerbsfaktoren.

Internationale Studien zeigen, dass divers aufgestellte Unternehmen häufig profitabler und innovativer sind. Der Freistaat Sachsen unterstützt diese Entwicklung mit einem Maßnahmenplan zur Gewinnung internationaler Fachkräfte und fördert gezielt kleine und mittlere Unternehmen beim internationalen Recruiting.

Panter rief alle Akteure auf, den eingeschlagenen Weg bis 2035 entschlossen weiterzugehen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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