Sachsens Energieminister fordert dauerhafte Strompreis-Entlastung vom Bund

Sachsens Energieminister Dirk Panter hat auf der Energieministerkonferenz in Stralsund vor den Folgen hoher Strompreise gewarnt. Er teilte mit, dass diese die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und den sozialen Zusammenhalt gefährdeten.

Gemeinsam mit mehreren Bundesländern brachte Sachsen einen Beschluss für weitere Entlastungen ein.

Die Konferenz begrüßte zwar den vom Bund für 2026 beschlossenen Zuschuss zu den Netzentgelten, forderte aber verbindliche Zusagen für eine Verstetigung über mehrere Jahre. Ab 2027 müsse die Stromsteuer für alle auf das europäische Mindestmaß gesenkt werden, so Panter.

Nötig seien zudem weitere Entlastungen bei Umlagen und Netzentgelten, besonders für Handwerk und Mittelstand.

Weitere zentrale Themen der Beratungen waren der Netzausbau und knappe Netzanschlusskapazitäten. Panter betonte abschließend die Notwendigkeit von Verlässlichkeit bei der Energiewende und einer neuen Strategie für die Vergabe von Netzanschlüssen, weg vom sogenannten Windhundprinzip.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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