14,7 Millionen Euro für Klinikum Dessau

Das Städtische Klinikum Dessau erhält eine Förderung in Höhe von 14,7 Millionen Euro. Das teilte das Gesundheitsministerium Sachsen-Anhalt am Montag mit.

Die Mittel sollen für die Verbesserung der medizinischen Versorgungsstrukturen vor Ort verwendet werden und stammen je zur Hälfte aus dem Strukturfonds II des Bundesamtes für soziale Sicherung sowie aus dem Investitionsprogramm für Krankenhäuser des Landes.

Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) sagte, dass es sich bei der Maßnahme um eine Konzentration und keine Schließung handle. „Es war keine Schließung, sondern eine Konzentration und eben als solche können wir sie gemeinsam mit dem BAS fördern und den mutigen Schritt der Klinikbetreiber in Dessau belohnen“, sagte sie.

Der Kaufmännische Direktor des Klinikums, Bjoern Saft, sagte, die Förderung ermögliche es, die begonnenen strukturellen Veränderungen fortzuführen und die Patientenversorgung kontinuierlich zu verbessern.

Das Klinikum hatte Anfang 2021 das Diakonissenkrankenhaus Dessau übernommen und die stationären Versorgungskapazitäten am Standort Auenweg konzentriert. Für diese Zusammenlegung waren umfangreiche Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen notwendig, unter anderem in der Notaufnahme, auf den Stationen und im Zentral-OP.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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