Die SPD-Bundestagsabgeordnete Franziska Kersten hat die Tarifeinigung zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und der Schwarz-Produktionsgruppe begrüßt. Die Vereinbarung betreffe unter anderem Betriebe wie Bonback in Halle und MEG-Standorte in Sachsen-Anhalt, sagte Kersten am Donnerstag.
Die Einigung sieht einen Weg zur vollständigen Angleichung der Löhne an das westdeutsche Niveau bis 2031 vor.
Kersten sprach von einem ersten wichtigen Erfolg im laufenden Tarifkonflikt.
Die Ernährungsindustrie sei ein wichtiger Arbeitgeber in Sachsen-Anhalt. Faire Löhne stärkten nicht nur die Kaufkraft vor Ort, sondern wirkten sich auch auf die Altersvorsorge der Beschäftigten aus, erklärte die SPD-Politikerin.
Für die weiteren Tarifverhandlungen mit anderen Unternehmen im Tarifgebiet rief Kersten dazu auf, dem Beispiel der Schwarz-Gruppe zu folgen.
Genannt wurden unter anderem Ditsch, Rotkäppchen und Hassia.
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