Dax fällt unter 25.000 Punkte: Schwache Wall Street belastet den deutschen Aktienmarkt

Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.915 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten Symrise, Beiersdorf und Gea, am Ende Infineon, Siemens Energy und Eon.

„Wirkte die Marke von 25.000 Punkten bis zum Mittag noch wie ein Magnet, der den Dax nicht weiter als 100 Zähler davoneilen ließ, kam dann doch Bewegung in den Markt, und zwar nach unten“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Eine schwächere Wall Street sorgte für eine Fortsetzung der bereits in den vergangenen Tagen zu beobachtenden Gewinnmitnahmen in Frankfurt.“

„Am Aktienmarkt lassen sich zunehmend Ermüdungserscheinungen feststellen und zumindest die positive Dynamik des ersten Halbjahres geht erst einmal raus.“ Die Frage der Fortsetzung des Halbleiterzyklus bleibe unbeantwortet und die Nervosität sei entsprechend hoch. „In den kommenden Tagen werden einige Technologie- und Halbleiterunternehmen ihre Quartalszahlen präsentieren. Bereits kleine Enttäuschungen eines Unternehmens dürften ausreichen, um die gesamte Branche unter Druck zu setzen“, so Lipkow. „Daher positionieren sich die Anleger weiter sehr vorsichtig und an den Seitenlinien.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1441 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8740 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 85,00 US-Dollar; das waren 5 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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